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Wie viele Ratten?

 

Ratten sind Rudeltiere, daraus ergibt sich, dass sie keineswegs einzeln gehalten werden dürfen, das wäre absolute Tierquälerei sofern es nicht einen triftigen Grund gibt der eine Rudelhaltung ausschließt.

Bis vor einigen Jahren wurden Ratten häufig zu zweit gehalten, doch inzwischen weiß man, dass auch eine Zweierhaltung nicht artgerecht ist, da die Tiere einen großen Teil ihres komplexen Sozialverhaltens in solchen Konstellationen nicht ausleben können. Das ist nicht nur eine Einschränkung ihres natürlichen Verhaltens und ihrer Bedürfnisse auch führt längere Zweierhaltung daraus resultierend dazu, dass sie wichtige Komponente des Sozialverhaltens regelrecht verlernen bzw. nie erlernen. Dadurch sind Ratten aus Zweierhaltung häufig bei Vergesellschaftungen problematischer als Ratten aus Rudelhaltung.

Wissenschaftliche Studien zeigen sogar, dass Ratten in Zweierhaltung nachweislich unglücklicher sind als Ratten die im Rudelverband leben. Getestet wurde das durch mehrfache Messungen des Endorphingehalts im Blut.

Als Mindestanzahl gelten daher 3 Ratten.

Ich persönlich empfehle jedoch (insbesondere Anfängern) immer eher 4 Ratten, denn 4 haben einige Vorteile für die Tiere und auch den Halter.

Worin diese Vorteile bestehen möchte ich nachfolgend genauer erläutern:

 

bullet In der Natur leben Ratten in Gruppen von bis zu mehreren hundert Individuen.
Wie man sich unter diesem Gesichtspunkt vorstellen kann, fühlen sie sich wohler je größer eine Gruppe ist.

 
bullet Auch um ihre natürliche Hierarchie aufbauen und halten zu können sind möglichst viele Tiere nötig und 4 sind schon mal mehr als 3.
Wie relevant das ist merkt man besonders daran, dass Ratten aus größeren
Gruppen häufig noch sozialer sind als Ratten aus Kleingruppen oder gar aus
Zweierhaltung.
 
bullet
Ein weiterer Aspekt warum nun ausgerechnet 4 ist, dass sich gezeigt hat, dass
Kleinrudel aus einer ungeraden Anzahl häufiger disharmonisch sind als Kleinrudel
mit einer geraden Anzahl.
Ähnlich wie bei Menschen wird in ner 3er Gruppe unter Umständen einer zum fünften
Rad am Wagen, wenn sich 2 besonders gut verstehen.
Das kann zu Frust führen und somit zu Disharmonie bis hin (in Extremfällen) zu
Aggression.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine ungerade Anzahl erst ab 7-9 irrelevant
ist, weil dann genug potenzielle Spiel-, Kuschel- und Körperpflegepartner vorhanden
sind, irgendwer ist dann immer "frei".
 
bullet
Sollte ein Tier mal recht früh sterben, wovor man ja leider nie sicher ist, hat man bei
3er Rudeln das Problem, dass kurzfristig neue Kumpels her müssen und man dann
(gerade als unerfahrener Anfänger) vor der Herausforderung einer Vergesellschaftung
steht. Das ist mitunter auch mal komplizierter und langwieriger und auch nicht ganz
ungefährlich, da Ratten sehr territoriale Tiere sind und ihr Revier teilweise bis aufs
Blut verteidigen.
Da man zudem (wenn vermeidbar) nicht eine einzelne Ratte dazu holen sollte sondern
immer mindestens 2 wäre man spätestens dann bei 4 Ratten insgesamt.
 
Es ist also viel entspannter und sicherer gleich mit 4 zu starten, sowohl für die Tiere
als auch für den Halter.
Sollte in nem 4er Rudel mal jemand frühzeitig sterben ist es immer noch ein Rudel
und man hat nicht so diesen Zeitdruck und eine Vergesellschaftung an der Backe.
 
bullet Ob 3 oder 4 spielt im Alltag für die Haltung keine Rolle. Zeit, Platzbedarf und Kosten sind fast identisch, sodass es diesbezüglich für den Halter keinen Unterschied macht ob 3 oder 4.
 
bullet Mehr als 4 wären sogar aus Sicht der Ratten noch besser, allerdings soll ein Anfänger ja auch nicht überfordert sein und langsam in die Sache hineinwachsen.

Aus diesen Erfahrungswerten heraus haben sich 4 Ratten als optimales Einsteigerrudel herausgestellt
 

 

 


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