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Käfige & Auslauf

 

Günstiger, großer Käfig schnell selbst gemacht:

Schrankkäfige erfreuen sich großer Beliebtheit unter vielen Rattenhaltern. Ich gehöre ebenfalls dazu, denn es gibt viele Vorteile. Ein paar zähle ich kurz auf:

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bieten viel Platz
 

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sehen wohnlicher aus als Gitterkäfige und lassen sich oft farblich an die Wohnungseinrichtung anpassen
 

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der Innenraum ist komplett individuell gestaltbar, man ist nicht an Gitterabstände o.ä. gebunden um Einrichtung zu befestigen
 

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die Türen sind sehr groß und lassen sich komplett öffnen, sodass man problemlos in jede kleinste Ecke kommt
 

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Ohne Löcher in den Seitenwänden sind sie kaum für Zugluft angreifbar, da kein Durchzug herrscht
 

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Die Wände sind glatt und schnell/unkompliziert sowie gründlich abwischbar im Gegensatz zu Käfiggittern (wenn es sich um ein Kunststoff-Furnier handelt, welches ich statt eines Echtholzschranks empfehlen würde)
 

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Auch auf den oberen Etagen kann mit Einstreu gearbeitet werden ohne, dass es zu allen Seiten herausfliegt
 

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Schränke sind im Verhältnis zu ihrer Größe meist deutlich günstiger als Gitterkäfige, vor allem in den Kleinanzeigen kann man richtige Schnäppchen oder sogar komplett kostenlose Schränke in gutem Zustand finden

Als besonders günstige und gut geeignete Schrankmodelle kann ich den Aneboda und den Dombas von Ikea empfehlen. Der Aneboda kostet 65 Euro (Neupreis) und hat die Außenmaße 80x50x180cm (L/B/H), er erfüllt damit gerade eben die Mindestmaße der Grundfläche für eine artgerechte Rattenhaltung.
Der Dombas kostet lediglich 69 Euro, also gerade einmal 4 Euro mehr als der Aneboda, bietet jedoch deutlich mehr Platz. Seine Außenmaße betragen 140x51x181cm (L/B/H).
Für die sehr bewegungsfreudigen Weibchen ist der Aneboda schon fast zu klein, der Dombas dagegen sehr gut geeignet, wenn man große Durchgänge in die Zwischenwand sägt und so für eine durchgehende Lauffläche von 140cm sorgt. Generell jedoch bietet der Aneboda für etwa bis zu 6-7 Ratten Platz.
In dem Dombas könnten sogar gut bis zu ca. 12-13 Ratten wohnen. Alles immer unter der Voraussetzung, dass der Käfig innen ausreichend Laufflächen durch große Etagen sowie eine gut strukturierte Einrichtung bietet!

Der Aneboda hat noch einen weiteren, speziellen Vorteil. Er hat in den Türen Kunststoffeinsätze die recht einfach herausgedrückt werden können (sitzen sie sehr fest kann man sie mit einer Stichsäge etwas einsägen und so für Instabilität sorgen um sie besser heraus zu bekommen).
An die Stellen der Einsätze kann man nun Volierendraht antackern (ich empfehle 12x12mm Maschengröße). Wenn das Gitter von innen angebraucht wird (sieht optisch besser aus) muss unbedingt darauf geachtet werden, dass keine scharfen oder spitzen Kanten/Drähte vorhanden sind, damit sich die Tiere (und auch der Halter) nicht verletzen.

Was man für einen Schrankumbau braucht:

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Volierendraht

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Drahtbefestigungen (z.B. Handwerkstacker + passende "Munition")

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Seitenschneider oder Blechschere (zum Schneiden des Volierendrahts)

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ggf. Stichsäge

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Akkuschrauber

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Schrauben oder ausreichend Einlegebodenhalter

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Türverschlüsse

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Etagen

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evt. Streuschutz für die Etagen

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Einrichtung

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etwas handwerkliches Geschick (Schwierigkeitsstufe: einfach)

 

Hier seht Ihr ein paar Beispiele für den Ikea Aneboda:



(Zum Vergrößern anklicken)

 

Und einen Ikea Dombas (in dem Fall mit angeschlossenem Auslauf):


(Zum Vergrößern anklicken)

 

Aber natürlich kann man auch andere Schränke umbauen:


(Zum Vergrößern anklicken)

Als Etagen kann ich übrigens Siebdruckplatten sehr empfehlen. Ich benutze sie seit Jahren nahezu ausschließlich. In der Anschaffung sind sie erst einmal recht teuer, was im ersten Moment abschreckend erscheint. Jedoch brauchen sie keinerlei weitere Bearbeitung (Lack oder andere Oberflächenversiegelungen sind nicht einmal an den Schnittkanten nötig, da die Platten ohnehin durch und durch wasserfest verleimt sind). Sie sind extrem haltbar, selbst bei vielen Ratten halten sie meist einige Jahre, sodass sie sehr selten erneuert werden müssen und auch im Vorfeld keine weiteren Kosten durch "Schutzprodukte" anfallen. Das sorgt dafür, dass sie auf Dauer im Verhältnis sogar um einiges günstiger sind als andere Holzplatten und sich der der hohe Anschaffungspreis somit recht bald lohnt. Ein weiterer Vorteil ist die glatte und sehr widerstandsfähige Oberfläche, die sich perfekt reinigen und auch desinfizieren lässt und außerdem erfahrungsgemäß nicht von Ratten angefressen wird.

 

Käfig- und Auslaufgestaltung:

Günstiger Auslauf in beliebiger Größe schnell selbst gebaut:

Wie es ganz einfach, schnell und sehr günstig funktioniert habe ich einmal kurz zusammengefasst (mit Skizzen). Das PDF könnt Ihr euch HIER ansehen.

Man kann diese Art der Auslaufabsperrung natürlich auch nur als einfache Trennung für einen Teil des Raumes nehmen und muss ihn nicht als in sich geschlossenen Bereich gestalten.


(Zum Vergrößern anklicken)

 

Kratzbaum:

Eigentlich für Katzen gedacht erfreuen sich Kratzbäume auch bei Ratten großer Beliebtheit. Besonders welche mit Höhlen werden gern angenommen. Als Kuschelplatz, als Klettergerüst, usw.
Meine Ratten haben immer eher breite als hohe Kratzbäume bevorzugt.


(Zum Vergrößern anklicken)

 

Rattensicheres Zimmer:

Man kann auch ein ganzes Zimmer rattensicher umgestalten. Dazu sollte man jegliche Gefahrenquellen beseitigen. Stromkabel sollten so verstaut werden, dass die Ratten nicht dran kommen (weit hoch binden, Kabelkanal, etc) und Kabel die man weder in einem Kabelkanal unterbringen noch hochbinden kann, können z.B. mit Kabelhüllen umwickelt werden, die man jedoch trotzdem im Auge behalten sollte, denn der Kunststoff hält Rattenzähne auch nicht lange vom Kabelinneren fern.


(Zum Vergrößern anklicken)

 

Lücken zwischen Wänden und Schränken wo sich die Ratten gut verstecken können und man sie schlecht wieder raus bekommt sollten mit dünnen Holzbrettern verschlossen werden die möglichst fest angebracht werden z.B. durch annageln an den Schrank, da Ratten sehr geschickt und kräftig sind und somit fast jedes nicht feste Hindernisse überwinden. Bei jungen Ratten sollte zudem bedacht werden, dass sie sich auch durch kleine Lücken/Löcher quetschen können.

Ein Beispiel ist dieses:


(Zum Vergrößern anklicken)

 

Andere Gefahrenquellen wie offene Fenster und Türen, Aschenbecher, Steckdosen usw. dürfen natürlich auch nicht vorhanden sein bzw. müssen für die Ratten unzugänglich gemacht werden.

 


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