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Paarung

 

bullet Um für das Männchen interessant zu sein und ihn zur Paarung zu animieren wird das Weibchen alle 4-5 Tage für einige Stunden "rattig", ist also paarungsbereit. Die Rattigkeit erkennt man daran, dass das Weibchen meistens deutlich bewegungsfreudiger ist und bei Berührung (vor allem am Hinterteil) stehen bleibt die Ohren vibrieren lässt und den Körper mittig durchdrückt (Bananenform). Einige Weibchen lassen sich während der Rattigkeit kaum anfassen, sie springen bei Berührung sofort weg.
 
bullet Ratten können wie z.B. Katzen in einem Wurf Babys mehrere Väter haben wenn sie innerhalb einer Rattigkeit von mehreren Böcken gedeckt wurden.
 
bullet Ist das Weibchen rattig riecht der Bock an ihrem Hinterteil. Hat sie sein Interesse geweckt dauert es meist nicht lange und er beginnt sie zu besteigen. Der einzelne Deckakt dauert meist nur 1-2 Sekunden, allerdings bespringt er das Weibchen mehrfach. In großen Kolonien frei lebender Wanderratten wurden Paarung beobachtet wo mehrere Männchen das Weibchen bis zu 500 mal besprungen haben.
 
bullet Sobald die Paarungsbereitschaft beendet ist bildet sich ein Vaginalpfropf beim Weibchen, der die weitere Paarung verhindert.
 
bullet Weibchen sollten nicht vor ihrem 4.-5. Lebensmonat (je nach Größe und Entwicklung) schwanger werden, da der Körper diese Zeit braucht um weitgehend erwachsen zu werden (sowohl körperlich als auch geistig). Abgesehen davon sollten auch Ratten ihre Kindheit genießen dürfen bevor sie die Verantwortung des eigenen Nachwuchses übernehmen müssen. Da sie in Gefangenschaft nicht darauf angewiesen sind, durch viel Nachwuchs das Fortbestehen ihrer Art zu sichern, sollte ihnen diese Zeit gewährt werden. Zu frühe Erfahrungen mit den anderen Geschlecht können massive Auswirkungen auf ihr weiteres Leben haben. Böcke die vor dem 4.-8. Lebensmonat, also vor oder während der "Rüpelphase" decken, entwickeln sich nicht selten zu sehr dominanten, unverträglichen Zeitgenossen und Weibchen die zu früh Babys bekommen, können ebenfalls Verhaltensauffälligkeiten (durch fehlende geistige Reife) und körperliche Probleme (benötigte Energie, die in die Welpen investiert werden musste) entzwickeln.
 
bullet Mehr als zwei Würfe sollte ein Weibchen in ihrem Leben nicht bekommen und zwischen den Würfen sollte sie eine Erholungspause von mehreren Wochen haben!
In Zuchten wo dies nicht beachtet wird (z.B. Futtertierzuchten) bleiben die Weibchen häufig sehr klein und dünn, können bei den vielen Aufzuchten kaum Energie für ihren eigenen Körper "abzapfen", stehen unter permanentem Aufzuchtstress und dem Einfluss von Schwangerschaftshormonen und werden in aller Regel maximal 1 Jahr alt. Oft sterben sie an Erschöpfung, nicht selten sogar während einer Geburt.
 
bullet Spätestens ab dem 12. Lebensmonat ist das Becken der Weibchen so stark versteift, dass jede weitere Geburt lebensgefährlich sein kann und das Leben der Mutter ggf. nur noch durch einen Kaiserschnitt gerettet werden kann. Bei Ratten die noch nie Nachwuchs hatten tritt dieser Prozess sogar schon einige Monate früher ein bzw. wurde das Becken nie geweitet. Aus diesem Grund sollte eine Rättin ihren ersten Wurf bis spätestens zum 8./9. Lebensmonat zur Welt bringen.

Bleiben die Welpen einfach im Geburtskanal stecken, hat die Mutter größte Schmerzen. Nicht selten versterben die Welpen bei diesem Prozess. Werden sie dann nicht umgehen per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht, stirbt die Mutter durch Vergiftung meist nach spätestens 2 Tagen. Nicht immer werden die Anzeichen vom Halter bemerkt, sodass die Mutter evt. unter Qualen stirbt, wenn nicht rechtzeitig ein Kaiserschnitt (der sehr riskant und sehr kostspielig ist) erfolgt.

Werden lebende Welpen aus dem Mutterleib geholt, so ist in aller Regel eine andere Rättin als Amme nötig, da die Mutter ihre Babys nicht mehr annimmt und eine Handaufzucht in diesem Alter nur in ganz seltenen Fällen mit viel Glück funktioniert.

 

 


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