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Einstreu & Nistmaterial

 

Nachfolgend nenne ich einmal die gängigsten Einstreusorten und beschreibe ihre Eigenschaften. Die Texte beziehen sich ausschließlich auf meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen. Auch die bewertende Gegenüberstellung am Ende der Seite bezieht sich auf meine persönliche Einschätzung!

Die genannten Preise können natürlich je nach Hersteller und Bezugsquelle abweichend sein. Ich nenne nur eine ungefähre Preisspanne für einen groben Überblick, kann aber nicht ausschließen, dass es irgendwo doch günstiger oder teurer ist als hier angegeben.

 

Kleintierstreu

Das herkömmliche Kleintierstreu hat meiner Erfahrung nach große Nachteile bei Rudel über 3-4 Ratten. Die Feuchtigkeit wird nur mäßig aufgesogen und Gerüche schlecht gebunden. Das hat zur Folge, dass es recht häufig gewechselt werden muss, weil es schnell feucht ist und müffelt. Es ist sehr günstig, doch durch die größere, benötigte Menge relativiert sich das Ganze auch direkt wieder. Bei größeren Rudeln und somit häufigem Streutausch fällt nicht nur sehr viel Müll an der entsorgt werden muss, sondern es ist auch sehr zeit- und kostenintensiv

Kleintierstreu staubt zudem relativ stark, auch wenn es laut Hersteller entstaubt ist, was zu Atemwegsreizungen bei Ratten führen kann, da sie ohnehin sehr empfindliche Atemwege haben.

Klassisches Kleintierstreu liegt bei rund 2,50-4,00€ für 60L (4Kg) und rund 12-15€ für 300L (20Kg).


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Citrus Einstreu

Es handelt sich hierbei ebenfalls um das herkömmliche Kleintierstreu welches mit einem Citrusaroma versehen ist. Die generellen Eigenschaften sind identisch mit dem bereits genannten Kleintierstreu. Das Aroma ist angenehm für den Menschen und mag daher zum Kauf animieren, für die empfindlichen Nasen der Tiere jedoch könnte es unangenehm und streng sein. Da wir nicht wissen können, ob sie den künstlich hinzugefügten Geruch als störend empfinden oder sogar Kopfschmerzen o.ä. davon bekommen könnten, rate ich dazu lieber nicht aromatisierte Streusorten zu verwendet.

Das Citrus Einstreu ist ein klein wenig teurer als das Herkömmliche und liegt bei ca. 3€ / 60L.

 

Plospan Excellent XL

Das Plospan XL ist im Prinzip das Gleiche wie klassisches Kleintierstreu, nur sind die Späne deutlich größer was den Vorteil hat, dass es nicht ganz so stark aus dem Käfig fliegt, weil die Späne etwas schwerer sind und eher vor den Gittern hängen bleiben als hindurch zu fallen.
Die sonstigen Eigenschaften sind identisch mit dem Kleintierstreu.
Einen Nachteil hat die Größe der Späne meiner Meinung nach jedoch auch. Köttel werden weniger „paniert“ sondern liegen stärker flach oben auf, weswegen sie schnell verschmieren und den Ratten eher unter den Füßen kleben bleiben.

Plospan XL gibt es meines Wissens derzeit nur im Internet zu kaufen und kostet rund 12-15€ pro 650L (20Kg) Sack, je nach Bezugsquelle.


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Tierwohl / Chipsi Super

Beim Chipsi oder Tierwohl Super (es ist das selbe Produkt vom gleichen Hersteller mit 2 unterschiedlichen Handelsnamen) handelt es sich nicht um Holzspäne sondern und ein Holzgranulat. Die Stückchen sind sehr klein und fein und fliegen daher leicht in der Umgebung des Käfigs herum, bieten jedoch den Vorteil, dass sie Gerüche enorm gut binden, Feuchtigkeit sehr gut einschließen und Kot sofort „paniert“ wird und dadurch nicht mehr verschmiert und überall „hingeschmiert“ oder zertreten wird.

Zum Vergleich: In einem Rudel von 5 Ratten musste ich mit dem herkömmlichen Kleintierstreu jeden Tag die „Pipiecken“ entfernen und alle 3-4 Tage das Streu komplett erneuern. Mit dem Chipsi/Tierwohl Super brauche ich bei der doppelten Anzahl an Ratten, auf der gleichen Käfigfläche nur etwa alle 1,5-2 Wochen das Streu erneuern und zwischendurch keine „Pipiecken“ entfernen. Saugleistung und Geruchsbindung sind also um ein vielfaches besser.

Das spart nicht nur Geld und Zeit, sondern auch Abfallmenge.

Das Chipsi/Tierwohl Super ist sehr stark entstaubt und daher angenehmer für die Atemwegs als klassisches Kleintierstreu.
Es kostet jedoch etwas mehr.

Der 60L (3,4Kg) Beutel liegt bei rund 3-4€€, für 15Kg zahlt man etwa 11-12€ und der ganz große 24Kg Sack kostet ungefähr 16-18€


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Hanfstreu

Hanfstreu ist recht grob und dadurch verhältnismäßig schwer. Es fliegt somit nicht ganz so stark durch die Gegend, kann aber für sehr kleine Tiere ggf. unangenehm an den Füßen sein. Es sollte beobachtet werden, ob die Tiere sich mit diesem Einstreu ggf. unwohl fühlen.

Die Saugfähigkeit und Geruchsbindung von Hanfstreu ist etwa so gut wie die vom Chipsi/Tierwohl Super, ist jedoch deutlich teurer.

10L kosten rund 3-4€, 30L kommen auf ca. 9-10€ und 100L schlagen mit etwa 22-23€ zu Buche.


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Baumwollstreu

Ich persönlich finde Baumwollstreu nicht sehr schön, da es zu starker Klumpenbildung neigt. Das führt dazu, dass es sich durch das darüber bewegen der Tiere gern verschiebt und an verschiedenen Stellen Haufen bildet, während andere Stellen gar nicht mehr mit Streu bedeckt sind.
Der Eigengeruch des Baumwollstreus ist nicht jedermanns Sache und varriert auch je nach Lieferant.

Da es nur sehr wenig Bio Baumwolle gibt, gebe ich einen evt nicht ganz unwichtigen Punkt zu bedenken. Während des Vietnam Krieges wurden weite Teile Vietnams von den US Amerikanern mit dem Entlaubungsmittel „Agent Orange“ übergossen, damit die Bäume ihre Blätter verloren und sich niemand unbemerkt in Wäldern verstecken konnte.
Dieses Mittel ist noch heute in den Böden nachweisbar und sorgt auch immer noch für teils schwere gesundheitliche Probleme bei der Bevölkerung.

Ein nicht unerheblicher Teil unserer Baumwolle kommt aus solchen Anbaugebieten, weswegen die Verwendung von Baumwolle auch heute noch mit Vorsicht zu genießen sein sollte.

Auch heute noch werden andere Entlaubungsmittel für die Baumwollernte verwendet.

Es gibt natürlich auch andere Anbaugebiete und Bio Baumwolle, jedoch ist die recht teuer und deckt nur einen geringen Teil der im Handel vorhandenen Baumwollmenge.

Ohne es sicher zu wissen könnte ich mir vorstellen, dass gerade in Produkten die nicht für Menschen vorgesehen sind, wozu auch das Baumwolleinstreu gehört, nicht sehr großer Wert auf Bio Qualität gelegt wird, schon allein des Preises wegen.

40L kosten rund 10-12€


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Altpapierpellets

Es gibt seit einiger Zeit Pellets aus recyceltem Altpapier. Ökologisch eine tolle Sache wie ich finde, jedoch haben sie bei mir den Praxistest leider absolut nicht bestanden.
Beim Öffnen des Sacks (übrigens Papier, was ich sehr gut finde!) kam mir schon ein beißender Geruch entgegen, sehr ähnlich dem von Asche oder Rauch der einem beim Verbrennen von Papier direkt in die Nase zieht. Ich empfand es als sehr unangenehm.
Das Streu selber nimmt die Feuchtigkeit zwar gut auf, was von Papier zu erwarten war, wird jedoch schnell „matschig“ und riecht in Kombination mit Rattenurin für mein Empfinden noch viel unangenehmer als im frischen Zustand. Wenn das nass gewordene Papier wieder trocknet, klebt es ganz furchtbar überall fest. Die eingestreuten Etagen davon zu befreien ist sehr aufwändig und nervig. Einfacher geht es zwar indem man es wieder anfeuchtet, jedoch entsteht dabei eine ziemlich matschige „Pampe“, was ich nicht besonders schön fand.

Zudem ist dieses Einstreu recht teuer mit rund 7-8€ / 10L oder 17-18€ / 30L


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Strohpellets

Strohpellets haben hervorragende Eigenschaften was die Saugfähigkeit und die Geruchsbindung betrifft. Sie sind frisch bereits sehr angenehm im Geruch (wer den Geruch von Stroh mag) und auch wenn sie komplett mit Urin voll gesogen sind riechen sie nicht verhältnismäßig frisch. Die Saugfähigkeit liegt bei ca. 300-400%, die Pellets sind sehr stark zusammen gepresst und dadurch fest und hart, sobald sie aber mit Feuchtigkeit in Berührung kommen werden sie weicher. Wenn sie ihre volle Aufnahmekapazität erreicht haben sind sie zu einem losen „Zeug“ auseinander gefallen. Trotz der enormen Flüssigkeitsmenge die sie aufnehmen können, werden sie nicht matschig oder fühlen sich nass an, nur leicht feucht (solange man sie nicht über ihr Aufnahmevolumen hinaus „belastet“).

Reizt man die Aufnahmefähigkeit voll aus, ergibt sich natürlich auch ein deutlich größeres Streuvolumen als zu Anfang. Das hat zur Folge, dass auch eine größere Müllmenge anfällt als man an frischem Streu in den Käfig gegeben hat. Durch die starke Saugfähigkeit muss das Streu jedoch nur selten ausgetauscht werden. In großen Rudeln (10 und mehr Ratten) kam ich teilweise gute 2 Wochen hin bevor es seine Grenzen erreicht hatte.

Ein weiterer Vorteil der Strohpellets ist, dass sie relativ groß und schwer sind und dadurch weniger aus dem Käfig fliegen (teilweise nicht einmal durchs Gitter passen) als lockeres Streu. Außerdem sind sie nahezu staubfrei und durch das Pressen unter hohem Druck und Hitze ist das Risiko recht gering, dass sich Parasiten im Streu befinden, die die Ratten anschließend befallen könnten.

Strohpellets sind verhältnismäßig teuer. Auch die großen Säcke sind nicht so ergiebig wie andere Streusorten in der gleichen Gewichtsklasse.

Für 8Kg zahlt man ca. 5-7€ und für 24-25Kg (ca. 60L) etwa 13-17€


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Holzpellets

Holzpellets sind ziemlich hart bei relativ geringer Größe und brauchen relativ lange bis sie durch Feuchtigkeit weicher werden, daher empfand ich sie für Rattenfüße eher ungeeignet. Vermischt mit Strohpellets (1/3 Holzpellets zu 2/3 Strohpellets) habe ich sie jedoch eine Weile als Kloeinstreu verwendet.

Sie haben eine gute Saugfähigkeit, wenn auch nicht ganz so gut wie die Strohpellets und binden Gerüche nicht perfekt, aber zufrieden stellend. In frischem Zustand riechen sie frisch gesägtes Holz, ähnlich wie in einer Schreinerei, was ich persönlich sehr gern mochte.

Als alleiniges Einstreu halte ich sie im Nagerbereich aufgrund ihrer Beschaffenheit eher für ungeeignet und denke sie sind z.B. im Pferdestall besser aufgehoben. Vermischt mit einem anderen Streu kann man sie jedoch auch ganz gut für Kleintiere nutzen.

8L kosten etwa 4-5€ und für 20L liegt man bei rund 8-10€


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Zeitung

Viele Rattenhalter verwenden einfach Zeitungen, sie sind natürlich eine sehr kostengünstige Variante und dazu werden sie nicht einfach sinnlos weggeschmissen, sie sind quasi ein „eh da Produkt“ welches man einfach auf andere Weise noch einmal verwendet J

Für mich persönlich kommen sie jedoch nicht in Frage, da ich den Geruch von Rattenurin auf Zeitungspapier ganz furchtbar finde.
Es hat sich gezeigt, dass das Empfinden hier sehr stark variiert, den Einen stört es überhaupt nicht und der Andere kommt mit dem Geruch gar nicht zurecht.

Jedoch haben mir gegenüber auch „Zeitungsfreunde“ schon eingeräumt, dass es mit Einstreu deutlich weniger riecht, selbst mit vielen Ratten als mit wenigen Ratten und Zeitungspapier.

Gerüche werden nahezu nicht eingeschlossen, verstärken sich sogar eigentlich noch zu einem ganz speziellen Geruch bei der Kombination Urin + Zeitung und Feuchtigkeit wird zwar aufgesogen, jedoch nicht wirklich eingeschlossen und was die Aufnahmekapazität betrifft gerät das Zeitungspapier relativ schnell an seine Grenzen, was dazu führt, dass es verhältnismäßig häufig ausgetauscht werden muss.

Wenn man besonders nestbaufreudige Ratten hat kann es zudem schnell passieren, dass die Zeitung komplett von den Etagen genommen und in irgendwelche Häuser gestopft wird, seinem eigentlichen Zweck also nicht mehr nachkommen kann.

Da Zeitungspapier nicht staubt, keine Milben beherbergen kann und im Normalfall keine Allergene besitzt, eignet es sich jedoch gut für Allergiker (Tier und Mensch).

Zu den Kosten brauche ich hier wohl eher nichts sagen ;-)

 

Tücher / Flickenteppiche / Moltonunterlagen

Die Etagen mit Flickenteppichen, irgendwelchen Tüchern und Moltonunterlagen auszulegen kann eine tolle Sache sein, wenn die Ratten zumindest für das große Geschäft weitgehend zuverlässig aufs Klo gehen und nicht zu zerstörungswütig sind.

Der Arbeitsaufwand beim Saubermachen hält sich dann in Grenzen, weil die Stoffe einfach in der Waschmaschine durchgewaschen werden können. Es fallen also keine laufenden Kosten (außer die für den Waschgang) an und es ist schnell gemacht. Zudem ist das Müllaufkommen sehr gering, da außer dem Toiletteneinstreu nichts entsorgt werden muss.

Sind die Ratten jedoch zu faul auf Klo zu gehen wird es komplizierter, denn eingetretene Köttel sind dann wiederum nur mit etwas mehr Aufwand zu entfernen.

Auch wenn die Ratten die Unterlage eher zum Nistmaterial umfunktionieren oder ihre Zerstörungswut daran auslassen ist sie eher ungeeignet. Es hängt also vor allem vom Charakter und Verhalten der Tiere ab, ob diese einstreulose Variante ein Flop wird oder nicht.

Preise kann ich hier nicht angeben, da sie stark variieren können, je nach Art und Bezugsquelle.


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Heu / Stroh

Von Heu und Stroh halte ich persönlich in der Rattenhaltung gar nichts, weder als Einstreu noch als Nistmaterial. Vor allem deswegen, weil sich gezeigt hat, dass man sich (ganz besonders mit Heu) sehr schnell Milben und andere Parasiten einschleppt. Die Quote ist enorm hoch, der größte Teil der Ratten mit denen ich im Laufe der Jahre in Kontakt kam, die mit Heu (und auch Stroh) gehalten wurden, hatten einen Milbenbefall in mehr oder weniger starker Ausprägung.

Darüber hinaus staubt beides sehr stark und enthält häufig Schimmelsporen, welche nicht nur generell ungesund sind für Tier und Halter, sondern auch genau wie der Staub die Atemwege stark beeinträchtigen können.

Außerdem gibt es viele Allergiker, sowohl bei den Haltern aus auch bei den Ratten, die auf Heu/Stroh reagieren.

Die Preise variieren beim Heu je nach zugesetzten Kräutern, Erntezeit, Region, usw. relativ stark. Grob kann man es für 2,5Kg bei 3-6€ einordnen, für 5-6Kg bei 10-14€ und für 12Kg bei etwa 13-20€.

Stroh liegt preislich in einem ähnlichen Bereich, variiert aber auch je nach Getreideart, Erntezeit, Region, etc.

Dies sind Zooladenpreise. Kauft man sein Heu/Stroh direkt beim Bauern ist es meist deutlich günstiger, oft allerdings auch nur in ganzen Ballen zu bekommen.


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Katzenstreu

Als Kloeinstreu kann Katzenstreu verwendet werden, als Grundeinstreu halte ich es für eher ungeeignet, da die Körnchen meist recht hart und teilweise spitz sind und somit unangenehm an den Füßen sein könnten.

Wird Katzenstreu verwendet muss unbedingt darauf geachtet werden, dass kein Klumpstreu ist, denn das kann zu Darmverschlüssen und ähnlichen Problemen führen, wenn es verschluckt wird und im Verdauungstrakt verklumpt!


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Sand

Auch Sand kann als Kloeinstreu verwendet werden. Aus hygienischen Gründen würde ich jedoch nicht den Sand aus dem Baumarkt oder gar von einer Baustelle empfehlen, sondern einen gereinigten Sand beispielsweise Chinchillasand aus dem Zoogeschäft.

Es sollte bei der Verwendung von Sand jedoch unbedingt auf das (Fress)verhalten der Ratten geachtet werden. Wenn sie beispielsweise Frischfutter oder andere feuchtigkeitshaltige Futtersorten mit ins Klo nehmen und im Sand fressen, sollte auf die Verwendung von Sand verzichtet werden. Wird das Futter „paniert“ und der Sand mit gefressen, bleibt er im Magen liegen und bildet innerhalb kurzer Zeit eine recht massive Schicht, was zu massiven gesundheitlichen Problemen führen kann!

ACHTUNG:
In einigen Abpackungen (oft z.B. in Vogelsand) sind zerhackte Muschelschalen untergemischt, an denen können sich Kleintiere schnell die Füße aufschneiden, da sie sehr scharfkantig sind. Es sollte also darauf geachtet werden, dass dem Sand nichts weiter hinzugesetzt wurde!

 

Safebed / Klopapier / Küchenkrepp

Diese Dinge sind hervorragend als Nistmaterial geeignet. Als Einstreu dagegen würde ich persönlich es jedoch nicht unbedingt verwenden, da das dünne Papier kaum in der Lage ist Flüssigkeiten ernsthaft aufzusaugen bzw. einzuschließen, zudem riecht es recht schnell streng, wenn es mit Urin in Kontakt kommt.

Allerdings lieben Ratten es das Papier herum zu tragen, sich Nester daraus zu bauen und sich gemütlich darin einzukuscheln.

Pinkeln die Ratten in ihre Häuser, muss es im Normalfall spätestens nach 2-3 Tagen ausgetauscht werden.

Klopapier jedoch hat den Nachteil, dass es in Verbindung mit Feuchtigkeit sehr schnell „zerfällt“ (so konzipiert, damit es die Toilettenrohre nicht immer sofort verstopft) und dann auch gern überall kleben bleibt und nach der Trocknung sehr fest wird, ähnlich wie Pappmaché.

Klopapier und Küchenkrepp sind im Normalfall in jedem Haushalt zu finden und die Preise dürften somit bekannt sein.

Safebed gibt es in Flocken- oder Streifenform z.B. bei Fressnapf. Der kleinere 2Kg Sack (das reicht gut aus, da es enorm ergiebig ist, aus einer kleinen Hand voll wird bei Nutzung durch die Ratten sehr schnell eine recht große Menge!) kostet rund 7-8€.


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Hamsterwatte

Hamsterwatte und ähnliche Produkte sind als Nistmaterial ungeeignet, da sich Füße, Schwänze oder gar Hälse darin verheddern können und schlimmstenfalls abgeschnürt werden können.

Alles Feinfaserige was man nicht mit wenig Kraftaufwand zerreißen kann, sollte keine Verwendung im Kleintierkäfig finden!

Im Zweifel lieber weg lassen und stattdessen geeigneteres Nistmaterial verwenden.

 

Kein Einstreu

Gar kein Einstreu oder andere Unterlagen zu verwenden kann auch funktionieren, wenn die Ratten stubenrein sind und zuverlässig aufs Klo gehen. Das ist für jeden Rattenhalter wohl die Idealvorstellung, jedoch häufig nicht realistisch.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Untergründe nicht zu kalt sind, damit die Tiere nicht an Blasenentzündungen oder Erkältungen erkranken. Ein Volierenboden aus Metall z.B. wäre eher ungeeignet um ihn „nackt“ zu lassen.

 

Fazit / Gegenüberstellung:

Geruchs-bindung Feuchtigkeits-bindung Ergiebigkeit Staub Allergie-potenzial Parasiten-gefahr Müllauf-kommen Preis
Kleintierstreu
Citrus Kleintierstreu
Plospan XL
Chipsi / Tierwohl Super
Hanfstreu
Baumwoll-streu
Altpapier-pellets
Strohpellets
Holzpellets
Zeitung
Tücher / Teppich / Molton
Heu / Stroh
Katzenstreu
Sand
Safebed
Klopapier / Küchenkrepp

 

 


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